Ich will wieder mehr lesen. Aus diesem Grund besitze ich seit einigen Monaten einen Kindle und eine Leseliste, die regelmäßig um zehn weitere Bücher wächst. Auf dieser Seite teile ich alle, die ich beendet habe mit einer kurzen Bewertung und einigen Zeilen dazu, wie ich das jeweilige Buch fand. Ich bin übrigens offen für jegliche Empfehlungen.

2016

Born To Run von Christopher McDougall
ISBN: 1861978774 | Bewertung: ★★✭✰✰

Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem Buch warm geworden bin. Der Anfang war etwas langwierig und die Geschichte dieses Tarahumara-Rennens finde ich tatsächlich nicht wirklich spannend. Besser gefielen mir hingegen die Beschreibungen, warum der Mensch von Natur aus ein Läufer sein soll. Dank dieses Buches habe ich übrigens gelernt, wie man eigentlich richtig läuft. Wirklich öfters laufen, ging ich hingegen nicht.

Harry Potter and The Cursed Child von John Tiffany und Jack Thorne
ISBN: 0751565350 | Bewertung: ★✰✰✰✰

Puuuh, wo fange ich an? Ich mochte The Cursed Child absolut gar nicht. Ich habe keine Probleme damit, dass das Buch eigentlich nur ein Skript ist. Es ist eher der Inhalt, der mich stört. Das Buch liest sich nämlich wie eine etwas besser geschriebene Fanfiction. Warum werden bereits abgeschlossene Geschichten wieder aufgegriffen? Warum geht man davon aus, dass Voldemort nach all den Jahren Interesse an irgendwelchen menschlichen Begierden hat? Und haben die Autoren wirklich vergessen, um was es im siebten Buch geht?

Island von Aldous Huxley
ISBN: 0099477777 | Bewertung: ★★★★✰

Ich glaube, Aldous Huxley hat das Potenzial mein neuer Lieblingsautor zu werden. Zumindest bin ich nach Island sehr daran interessiert, zu lesen, was er noch so veröffentlicht hat. Die ganzen Ideen, die in dieses Buch geflossen sind, haben vielleicht meine Weltanschauung etwas verändert. Huxley schafft in Island die perfekte Utopie, die Elemente aus dem Buddhismus und der modernen Wissenschaft kombiniert.

Siddharta von Hermann Hesse
ISBN: 3518366823 | Bewertung: ★★★✭✰

Das erste deutsche Buch seit Jahren. Siddharta gehört zu denen Werken, die ich als Jugendlicher gerne gelesen (und verstanden) hätte, um einige der Prinzipien in meinen Alltag einzubauen. Zumindest habe ich jetzt Zeit, einige der Weisheiten zu verinnerlichen. Ich finde es übrigens äußerst interessant, dass Hesse einen besseren Buddha als den geschichtlichen Buddha geschaffen hat.

Choose Yourself von James Altucher
ISBN: 1490313370 | Bewertung: ★★✰✰✰

Die Idee von Choose Yourself ist klar: Die industrielle Revolution ist vorbei, wir sind alle nur Zahnräder in einem riesigen Apparat und können nach Belieben ausgetauscht werden. Wir müssen was dagegen tun, sollen in uns selbst investieren und bestenfalls Altuchers Ratschläge befolgen. Ich fand einige Passagen dieses Buches lesenswert. Im Allgemeinen hat mich die Lektüre aber gelangweilt. Ich legte zwischen manchen Kapiteln eine riesige Lesepause ein. Und dabei bin ich „Binge“-Leser. Das sehe ich aber erst, wenn ich das nächste Buch über Selbstverwirklichung lese.


PS: Für meine Weltherrschaft fehlen mir noch einige Million. Deswegen verdiene ich an jedem Amazon-Link einige… Cent.
PPS: Das (schöne) japanische Wort „Tsundoku“ (積ん読) bezeichnet das Kaufen von Büchern, die dann auf einen Stapel gelegt und nicht mehr gelesen werden.